Nordische Küche ein ein so weit gefasster Begriff, dass darunter beinah alles und nichts auf dem Teller landen kann. Die neue nordische kulinarische Bewegung spielt mit dem, was die nahe und noch nähere Umgebung her gibt und steigert das Niveau stetig – alles blickt für neue Trends mittlerweile nach Skandinavien, kommt mir vor. Nordische Küche ist aber auch klassisch, einfach und pur, mit dem, was Meer und Erde bereit halten. Dieser Teller ist bewusst ohne Schnick-Schnack, orientalische Einschläge oder andere Experimente entstanden, sondern bahnte sich mit Erinnerungen aus meiner frühen Kindheit an. Zu Besuch bei meiner Urgroßmutter, fast an der dänischen Grenze, hatten Fisch, Krabben, Kartoffeln, Dill eine ganz andere Priorität als zu Hause kurz vor der österreichischen Grenze.

Dieses und viele weitere nordisch inspirierte Rezepte finden sich übrigens auch im kostenlosen eBook „So genießt der Norden“. Unter anderem sind dort einige Rezepte aus den Büchern Noma und Fäviken enthalten, die es sich in jedem Fall anzusehen lohnt.

Rezept und Zutatenliste für 2 Personen

2 Rotbarschfilets
1 Schälchen Nordseekrabben
1/2 säuerlicher Apfel (z.B. Elstar), gewürfelt
frischer Dill
1/2 Becher Saure Sahne
Saft 1/2 Zitrone
1TL Puderzucker
Meersalz & frischer Pfeffer

2 Hand voll kleine festkochende Kartoffeln
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Schalotte, fein gehackt
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
1 Glas Weißwein

Die Nordseekrabben mit den Apfelwürfeln, 1-2 Zweigen gehacktem Dill, der Sauren Sahne, dem Zitronensaft und Puderzucker vermischen und mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln in Salzwasser in der Schale kochen.

Die Frühlingszwiebeln putzen, die oberen groben Enden abschneiden.

In einem Topf oder einer Pfanne mit Deckel die gehackte Schalotte mit 2 EL Olivenöl und 1 EL Butter bei mittlerer Hitze anschwitzen. Mit einem Glas Weißwein ablöschen, kurz aufkochen und die Rotbarschfilets zusammen mit den Frühlingszwiebeln in den Sud legen. Mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze gar ziehen lassen, den Fisch dabei einmal umdrehen. Ein paar wenige Minuten von beiden Seiten genügen.

Fischfilet mit Nordseekrabben, Kartoffeln, Sud und Frühlingszwiebeln anrichten.

Hinweis: Das Rezept wurde in Kooperation mit www.sonneundstrand.de im Auftrag für das eBook „So genießt der Norden“ erstellt. Auf den Inhalt des Artikels wurde dabei kein Einfluss genommen.