Maria und Josef im Riesling-Glas – Weingut Ankermühle im Rheingau

Maria Riesling Weingut Ankermühle

Ob ich Wein probieren will?.. äh, ja.. also – ja!! natürlich. Riesling sowieso. Rheingau? Ja bitte. Um das vorweg zu nehmen: der Gedanke daran hat mich mit Vorfreude erfüllt, ich war entzückt ob der netten Gestaltung der Etiketten und sehr angetan vom Inhalt. Bisher hatte ich Gelegenheit zwei Gutsweine vom Weingut Ankermühle im Rheingau zu probieren, und weil sie so schön zusammen passen, die Maria und der Josef, möchte ich sie hier auch nicht trennen. Die Hölle und der Liebling sind aber sicher auch bald dran – es bleibt zu berichten.

Leider noch nicht die Gelegenheit persönlich vorbei zu schauen, beim Weingut Ankermühle. Da ich also keine Bilder habe, macht sich jeder am besten sein eigenes über deren hübsche Website. Ich finde – das macht definitiv Lust, mal vorbei zu fahren und natürlich zu verweilen.
Überhaupt war ich ja leider (!) noch nie im Rheingau. Das traue ich mich ja fast gar nicht laut zu schreiben, so ist’s aber tatsächlich. Ja, das hole ich natürlich nach. Sobald möglich, wollte ich auch schon immer. Dabei wird es mir auch ganz bestimmt nicht entgehen, die Ankermühle zu besuchen – denn auch das Restaurant sieht ganz fantastisch aus. Ich habe keinen Zweifel, dass es mit genauso viel Hingabe und Sympathie geführt wird, wie die Weine der Ankermühle gemacht sind.

Sommerweine Weingut Ankermühle

Maria, Josef, Liebling und die Hölle

Ich habe nicht allein verkostet. Mein Vater, dem zu Anfang der rechte Sinn meines Blogs ja eher noch ein Rätsel war, ist ein Riesling-Fan – soviel sei verraten. Mag sein, dass sowas doch in den Genen liegt (wobei ich ja nicht weiß, wie man eigentlich kein Riesling-Fan sein kann). Maria und Josef hatten also das Vergnügen, nicht nur mir, sondern auch meinem Vater zu begegnen und umgekehrt. Zugegebenermaßen ist dieses Zusammentreffen schon ein paar Wochen her, es war noch etwas wärmer und eher “Sommerwein-Wetter” als mittlerweile. Trotzdem finde ich ja, sommerlicher Wein passt immer wenn einem danach ist – auch an einem grauen Novembertag. Da bündeln sich zumindest im Glas ein paar Sonnenstrahlen.

Josef hat mir mit seiner Gradlinigkeit und Feinheit sehr gut gefallen. Zarte, feine frische und der Duft von Zitrusfrüchten, den ich so mag. “Für jeden Tag” hört sich immer so ein bisschen blöd an, als würde man über etwas sprechen, was nichts besonderes ist. Aber auch jeden Tag möchte man ja gerne was gutes Trinken.

Josef Riesling Weingut Ankermühle

Riesling Josef

Im Gegensatz zum trockenen Josef ist die feinherbe Mariaein bisschen verspielter und schmeichelt dem Gaumen etwas mehr – für den, der gerne feinherb trinkt, so wie ich. Die Fruchtigkeit ist aber nicht so stark, dass sie die schöne Frische überdecken würde, die Maria genauso wie Josef auszeichnet. Für mich genau das richtige Verhältnis von Süße, Säure und Fruchtigkeit und Frische. Müsste ich einen Nicht-Wein-Trinker zum Riesling-Trinker machen, glaube ich wäre die Maria eine, zu der kein Gaumen nein sagen könnte. Meiner sowieso nicht.

Die Weine vom Weingut Ankermühle gibt es zum Beispiel direkt auf der Ankermühle-Website zu bestellen.

Bemerkt? Ich habe mir den “eigentlich sollte dieser Post schon früher erscheinen” Einstieg gespart. Es wird der Ausstieg. Es reicht jetzt nämlich mit Wohnungssuche, Umzug, Urlaub usw. Das Projekt Wohnung ist weitgehend abgeschlossen, die neue Küche ist halbwegs in Betrieb, das Internet läuft in der neuen Wohnung – es kann weiter bloggen!

*annette



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