Zur ausführlichen Riesling-Probe vor ein paar Tagen gab es ja bekanntlich auch den ein oder anderen Happen zu Essen. Nach dem Rezept für die Blutwurst im Apfel hier nun auch die famosen Pulled Chicken Burger mit Cole Slaw. Besonders gut passen die zu den trockenen Weißweinen mit knackiger Säure und feiner Frucht – ein bisschen Körper dürfen die sie aber durchaus mitbringen, dieses Hähnchen ist nämlich mit Nichten schwach auf der Brust. Mariniert mit Paprika und Orange schenkt uns das Hendl im Ofen einen herrlichen Bratensaft, in die die gerupften Stücke später wieder eingelegt werden. Auch der Cole Slaw ist zwar deftig aber nicht schwer – hier kommt Joghurt statt Mayo zum Einsatz. Und wer hätte es geahnt: für die spektakulär fluffigen Buns kam ein weiteres Mal Stevan Pauls Wunderteig aus Auf die Hand* zum Einsatz!

Pulled Chicken Burger mit Coleslaw

Für die Burger Buns sei jeder an die bisherigen Burger-Rezepte hier auf dem blog verwiesen (hier steht das Rezept für den Wunderteig ausführlich) oder er schaut in sein Exemplar von Auf die Hand*.

Für den Cole Slaw habe ich Spitzkohl, Chinakohl, Karotten und rote Paprika in feine Streifen geschnitten – natürlich geht aber auch Weißkraut, Rotkraut und Co. Mit Salz und Zucker marnieren und mit Zitronensaft, Honig, Joghurt und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Das Pulled Chicken: Hier sage hier nochmal, was eigentlich jedem klar sein sollte. Kauft gutes Fleisch – das schließt auch und gerade Geflügel ein. Mit Billig-Batterie-Hähnchen schmeckt der beste Burger schrecklich und wer will sowas außerdem in sich hinein stopfen? Eben. Sucht Euch einen Wochenmarkt, Metzger oder Geflügel-Händler und besorgt ein vernünftiges Hühnchen.
Für die Marinade Zesten und Saft einer Orange und einer Zitrone (beide bitte unbehandelt) zusammen mit 2 gehackten Knoblauchzehen, Salz und Zucker ca. im Verhältnis 2:1, einem Esslöffel geräucherter Paprika und einem Schuss Pflanzenöl vermengen und das Hähnchen mindestens 2 Stunden einlegen (gerne auch länger).

Im Ofen bei 170° dann ca. 1 Stunde braten. Ich habe in der Reine noch Kartoffeln und anderes Wurzelgemüse mitgegart – das Hähnchen wenn möglich aber bitte oben auf legen oder gar auf einer (Bier)Dose oder anderen Halterung garen, damit es nicht im eigenen Saft liegt. Wenn es fertig ist herausnehmen, den Sud aus der Reine in einen Topf sieben und stark aufkochen, sodass er eindickt.
Der weil das Fleisch und die Haut des Hähnchens in Stücke zupfen und dann in der Soße einlegen.

Die Burger-Buns in der Mitte aufschneiden, mit Cole Slaw und Pulled Chicken belegen und wer mag noch mit Salat garnieren. Riesling dazu nicht vergessen!

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