As simple it is – die gute Pizza steht und fällt mir ihren Zutaten, finde ich. Und selbstgemachte Pizza ist immer besser. Besser als gekaufter Teig und besser als Tiefkühl oder Lieferservice sowieso – muss man gar nicht drüber reden. Über was man reden muss: es lohnt sich und ist viel weniger Arbeit als gemeinhin behauptet. Pizza selber machen braucht ein bisschen länger, aber auch nur wegen dem Warten auf den Teig. Das Ergebnis überzeugt dafür. Aber Vorsicht – nach einmal selber machen schmeckt der Rest nicht mehr.

Selbstgemachter Hefeteig

mit ausreichend Mehl ausrollen

Pizza mit Tomatensauce aus San Marzano Tomaten

San Marzano-Sauce

“Meinen” Pizzateig habe ich beim meiner improvisierten Apfeltarte ja schon mal kurz vorgestellt. An dieser Stelle trotzdem nochmal, Pizzateig für 4 Pizzen:
1 Würfel frische Hefe in 150ml lauwarmem Wasser und 4 TL Zucker auflösen, 500g Mehl (ich nehme italienisches Mehl tipo “00”, geht aber auch mit “normalem” Mehl oder z.B. einem Anteil Hartweizengries) in eine verschließbare Schüssel geben, ein Mulde in die Mitte des Mehls drücken, die Hefemischung in die Mulde schütten und mit Mehl bestäuben. Schüssel verschließen und ca. 10-15 Minuten gehen lassen.
Weitere 150ml lauwarmes Wasser, 4 gute EL gutes Olivenöl, 4 TL Meersalzdazu geben und mit dem Knethaken des Rührgeräts gut verkneten. Ca. 45 gehen lassen – fertig.

Für die Tomatensauce bestehe ich mittlerweile auf San Marzano Tomaten, wie bei allen anderen Rezepten mit Dosentomaten. Die sind fantastisch, unbedingt ausprobieren! 1 Dose Tomaten püriere ich mit Kräutern (z.B. Basilikum, Oregano, etwas Salbei), ein paar grünen Oliven, einer Zehe Knoblauch, Chili und einem Schuss Olivenöl.

Pizzabelag mit Büffelmozzarella

Büffelmozzarella, Champignons, Schinken

Idealerweise runde Pizzableche mit Löchern im Boden mit Tomatensauce versorgen, mit Zutaten nach Gusto belegen – in diesem Fall eingelegte Artischocken, Schinken, frische Champignons, ein paar gute Kapern – und: (auch da schwöre ich drauf, so ähnlich wie bei den Tomaten) Büffelmozzarella.

Den Ofen volles Rohr aufheizen (man verzeihe mir das hinkende Wortspiel), die Pizza auf dem Rost ganz unten backen. Ein schönes Glas Rotwein dazu, der Abend ist gerettet – und die Gäste kommen immer wieder. Und es gibt (hoffentlich) nie wieder Tiefkühlpizza oder übersüßte Fertig-Tomatensauce.

Übrigens bin ich noch die Weitergabe des “Liebster Blog” Awards schuldig, den mir EM von der maedchenkantine fantastischerweise verliehen hat. Das ist nicht vergessen – nur mangels Zeit für eine gute Auswahl zur Weitergabe – noch ein bisschen aufgeschoben.

 

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