AsienKulinarische Reisen

Ausflug zum Wat Ban Den, Region Chiang Mai. Thailand

Wat Ban Den – Der imposante neue alte Tempel

Es regnet bei meinem Ausflug zum Wat Ban Den. Das beeindruckend große Gelände etwa eine Stunde Fahrzeit nördlich von Chiang Mai ist fast menschenleer. Die Menge an Skulpturen, Tempel-Gebäuden, Farben, Verzierungen und Wegen hier erschlägt einen auf den ersten Blick – und mein Rundgang dauert lange, bis ich einige der vielen Details erfasst habe. Wer auf der Durchreise in der Gegend ist, oder eine etwas längere Zeit in Chiang Mai verbringt, für den lohnt es sich in jedem Fall einmal hier einen Stop zu machen, und die größte Tempelanlage in der Provinz Chiang Mai auf sich wirken zu lassen.

Ausflug zum Wat Ban Den

Der Wat Ban Den liegt im Dorf Inthakin, im Berzirk Mae Taeng. Der Großteil der Anlage ist relativ neu, wurde aber im traditionellen Architekturstil gehalten. Wann genau der Tempel ursprünglich errichtet wurde, ist nicht bekannt. Als der neue Abt Kru Ba Tuang ihn 1988 übernahm, war er allerdings in einem recht heruntergekommenen Zustand. Er sammelte daraufhin riesige Mengen an Spenden von der ortsansässigen Bevölkerung sowie von Buddhisten aus dem ganzen Land. So konnte er die Anlage renovieren und viele weitere Gebäude zur ursprünglichen Anlage hinzufügen. Der Spendenfluss hält bis heute an, denn viele Buddhisten glauben, dass Spenden an religiöse Institutionen die Aussicht auf eine höhere Daseinsstufe im nächsten Leben verbessern.

12 Chedis ließ der Abt bauen, eines für jedes Tierkreiszeichen. Dies hat einen interessanten Hintergrund: Buddhisten glauben, dass ihr Geist nach dem Tod im Chedi ihres Tierkreiszeichens verbleibt. Jedes Zeichen hat einen offiziellen Tempel in Thailand, und Gläubige sollten einmal im Leben eine Pilgerreise zum Tempel ihres Tierkreiszeichens machen. Für viele Menschen sind diese aber zu weit weg, deshalb ließ der Abt hier für jedes Zeichen ein eigenes Chedi errichten.

Wat Ban Den

Auch sonst sieht man der farbenprächtigen Anlage die wohlwollenden Spenden an. Sie besteht aus über 15 Gebäuden, überall sieht man hochwertigste Schnitzereien aus edlem Holz, mythische Figuren wie die schlangenartigen Nagas, sowie Löwen, Tiger und allerlei anderes Getier. Alles ist sehr sauber und gepflegt. Ein sehr beeindruckendes Gebäude ist der große Viharn (eine Art Empfangshalle). Mit einem dreifach abgestuften blauen Dach, Details in Gold und üppigen Schnitzereien hat er eine besonders imposante Wirkung auf die Besucher.

Besonders eindrucksvoll sind die großen Pfauen-Elefanten-Wesen in schillernden Farben, am Treppenaufgang zum inneren Teil des Wat. Im inneren Teil des Wat Ban Den gibt es außerdem einen Teil der nur für Mönche zugänglich ist. Er kann auch nicht besichtigt werden. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund warum man in diesem Tempel eher keinen Mönchen begegnet.

Essen auf dem Weg zum Wat Ban Den

Auf dem Weg zum Wat Ban Den haben wir Halt gemacht für die obligatorische Nudelsuppe. Und zwar in einem Nudel-Restaurant auf der linken Straßenseite vor der Kreuzung der 107 stadtauswärts Chiang Mai, wo sie die 1095 und 1414 kreuzt. Es gibt hier diverse Abwandlungen der Khao Soi.

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