Wieder mal ein Post aus der Reihe. Aber viel Freude soll man ja teilen – und danken insbesondere. Zu meinem Geburtstag vor nicht all zu langer Zeit habe ich Bücher bekommen. Kochbücher. Kochbücher habe ich schon immer geschenkt bekommen – dass es in diesem Jahr hauptsächlich Kochbücher (und amazon-Gutscheine für Bücher, und eine Macaron-Backmatte, und Olivenöl, und Avocadoöl, und Dipp-Schälchen, und Wein, und Prosecco, .. ) wurden, ist doch ein bisschen neu. Ach ja – Foto-Equipment war natürlich auch noch dabei.

An dieser Stelle jedenfalls an alle vielen Dank nochmals für die kulinarischen Geschenke – hängen die etwa mit dem Blog zusammen? Oder damit, dass ich seit ich den im April ins Leben geschrieben habe, niemanden mehr damit in Ruhe lasse? Facebook-Fan werden ist Pflicht, Lesen sowieso und Essen wird jetzt eben fotografiert bevor es das zu Essen gibt, ist doch klar, oder?

Warum daraus ein Post wird? Vor allem die Kochbücher werden hier sicher das ein oder andere Mal Erwähnung finden. Daher hier die kurze Vorstellung. Wenn jemand von Euch schon Rezepte aus den Büchern gekocht hat bin ich dankbar für Hinweise, womit ich anfangen soll – ich weiß ja gar nicht, wann ich die vielen tollen Rezepte ausprobieren soll und vor allem: welche zuerst?! Wünsche also bitte hier und jederzeit und gern.

Genussvoll vegetarisch von Yotam Ottolenghi hat den Beititel “mediterran-orientalisch-raffiniert” und diesen ersten Eindruck kann ich nach dem ersten Durchblättern bestätigen. Für mich als “Nicht-Vegetarier” trotzdem – oder gerade deswegen – ein super interessantes Buch (1000 Dank an die mich beschenkenden Vegetarier). Ottolenghi schreibt in der Einleitung übrigens, dass er selbst kein Vegetarier ist (er hat auch noch ein weiteres, orientalisches Kochbuch, das bereits auf meinem Wunschzettel steht). Daher sind bei vielen Rezepten Anregungen zur Kombination mit Fleisch oder Fisch angefügt. Die Rezepte erscheinen von der Fülle der Zutaten und auch der Zubereitungsart her durchaus anspruchsvoll – ich werde bald den Gewürzladens meines Vertrauens konsultieren, Orient einkaufen und freue mich schon auf die Auberginen mit Buttermilch und Granatapfelkernen.

Indien von Gräfe und Unzer aus der Reihe “Kochen und Verwöhnen mit Originalrezepten” schlummert schon lange auf meinem Amazon-Wunschzettel. Thailand habe ich auch aus dieser Reihe und war damit ganz zufrieden. Ich liebe ja indische Küche (wie übrigens auch die Schenker dieses Buches, ja – natürlich seid Ihr dann eingeladen) – muss aber tatsächlich sagen, dass mir die Annäherung in Kochfertigkeit noch ein bisschen schwer fällt. Seit ich vor Jahren bei einem indischen Freund von dessen Vater so sensationell mit Auberginenpüree, Chicken Tikka und Kichererbsen bekocht wurde, versuche ich dem nachzueifern. Meine Ergebnisse haben mich bisher noch nicht so 100%ig überzeugt. Ich setze mal drauf, dass mir das neue Buch Anlass und Anleitung gibt, das zu ändern.

Ja, ich bin ein Jamie Oliver Fan. Ein großer sogar (und ich stehe auch trotz Kontroversen dazu). Das ist auch der Grund warum ich (bis auf die Kochschulen) quasi alle Kochbücher besitze und auf meinem Kühlschrank ein großer Pappaufsteller des Amerika-Kochbuchs steht – mit persönlicher Signatur. Der kommt da auch nicht weg. (Das Amerika-Kochbuch ist übrigens tatsächlich eines meiner Favorites.) Jamie habe ich schon nachts um 23.30 Uhr auf ORF2 geschaut, als den in Deutschland noch überhaupt nie jemand gesehen hatte. So. Jamies unterwegs… Geniale Rezepte gegen Fernweh hat noch gefehlt in meiner Sammlung – danke dass jemand meinen Wunschzettel-Wunsch erhört hat! Als erstes im Auge habe ich übrigens den spanischen Tomaten-Chorizo-Salat, danach gibt es denke ich was Marokkanisches. (und sicher auch bald mal was aus dem Amerika-Kochbuch… )

Juhuu, eines neues Donna Hay Kochbuch – Simple Dinners. Und die Schenker haben das sogar vor mir entdeckt. Dass ich die Rezepte und Bücher der Australierin mag ist ja schon bekannt, auch das neue verspricht schnelle, frische und kreative Küche. Jedes Mal wenn ich die Bücher durchblättere denke ich “warum koche ich hieraus eigentlich nicht jeden Tag was?!”