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Marokkanischer Rote Bete Salat aus “Zu Gast in Marokko” von Rob & Sophia Palmer

Marokkanischer Rote Bete Salat: Orientalisch mit Schafskäse & Walnüssen

Die warme Würze und süße Exotik der orientalischen Küche fasziniert mich schon immer und ist zu allen Jahreszeiten eine Bereicherung. Sie wärmt und schmeichelt im Winter und spielt der Sommerhitze in die Hände. Marokko ist eines meiner Sehnsuchtsziele – Farben, Gerüche und Geschmäcker scheinen mir mehr als eindrucksvoll zu sein. Umso schöner, dass der Callwey Verlag gerade ein Buch herausgebracht hat, der genau diese kulinarischen Eindrücke auf Papier bringt. Zu Gast in Marokko heißt das gute Stück und dass für die Autoren Rob und Sophie Palmer Marokko ebenfalls ein Sehnsuchtsziel war, liegt auf der Hand: Sophie hat Marokkanische Wurzeln, Ihr Mann ist Fotograf – wer hätte die Eindrucke dieses hochinteressanten Landes besser einfangen können.

Marokkanischer Rote Bete Salat mit Feta und Walnüssen

In meinen Berichten über Vietnam habe ich es ein paar Mal aufgegriffen: nichts bringt die Kultur eines Landes deutlicher ans Licht, als die Kulinarik, die lokalen Produkte und die ursprünglichen Zubereitungsmethoden. Schon das erste Rezept aus “Zu Gast in Marokko” hat mich ziemlich überzeugt – sowohl in Geschmack als auch Zubereitungs-Beschreibung. Weitere folgen sicher auf dem Fuße. Den Beginn machen Rote Bete in einer wie ich finde äußerst verführerischen Zubereitung. Gekocht relativ süßem Essig-Wasser mit Zimt, Koriander und Anis werden die Bete herrlich, der frische Feta-Käse und die gerösteten Nüsse im Senfdressing dazu waren sogar noch besser als vermutet.

Marokkanischer Rote Bete Salat

Zu Gast in Marokko: Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise
Rob & Sophia Palmer
Callwey Verlag, 39,95€
-> zum Buch bei Amazon.de

Marokkanischer Rote Bete Salat mit Feta-Käse und Walnüssen

Gericht Salad
Keyword Rote Bete, Salat
Zubereitungszeit 1 Stunde 15 Minuten
Arbeitszeit 1 Stunde 15 Minuten
Portionen 4
Autor Annette von culinarypixel

Zutaten

  • 500 g Rote Bete
  • 1 Hand voll Walnusskerne
  • 200 g Feta Käse

Sud

  • 250 ml Weißweinessig
  • 200 g Zucker
  • 2 Stangen Zimt
  • 1 EL Koriandersamen
  • 2 Stück Sternanis

Dressing

  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL Honig
  • 2 EL Rotweinessig
  • 2 EL Dijon-Senf
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Anleitungen

  1. 1 Liter Wasser, Weißweinessig und Zucker zum Kochen bringen, den Zucker auflösen lassen. Zimtstangen, Koriandersamen und Sternanis in den Sud geben. Rote Bete in dem Sud für ca. 1 Stunde weich garen, bei großen Knollen eventuell länger.

  2. Währenddessen eine Hand voll Walnusshälften in der Pfanne bei mittlerer Temperatur trocken rösten.

  3. Für das Dressing im Verhältnis Olivenöl, Honig, Rotweinessig und Senf mischen und mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

  4. Die Rote Bete wenn sie gar sind aus dem Sud heben, abkühlen lassen und schälen. Noch lauwarm mit zerbröseltem Feta-Käse, den Nüssen und dem Honig-Senf-Dressing servieren.

    Die restlichen Roten Bete lassen sich wunderbar in dem Sud im Kühlschrank lagern.

Rezept-Anmerkungen

Aus dem Kochbuch “Zu Gast in Marokko: Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise”
Rob & Sophia Palmer

Zu Gast in Marokko: Verführerische Rezepte einer kulinarischen Reise
  • Palmer, Rob und Sophia (Autor)
  • 288 Seiten - 31.08.2018 (Veröffentlichungsdatum) - Callwey (Herausgeber)

Letzte Aktualisierung am 19.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Zubehör für dieses Rezept und meine Tipps*:

  • Mein absoluter All-Rounder in der Küche ist die feine Microplane-Reibe für Zeiten und Co. : Ich arbeite oft und gerne mit fein geriebener Zitrus-Schale, mit fein geraspeltem Käse oder Schokolade oder auch mit Gewürzen wie Tonkabohne oder Muskat. Auch Knoblauch oder Ingwer lassen sich mit ihr perfekt reiben. Eine langlebige Anschaffung: sie bleibt nämlich wirklich sehr lange scharf.
  • Messer: ich arbeite mit Messern von Tyrolit und bin sehr zufrieden. Die hochwertigen Messer aus Tirol sind mehrfach eisgehärtet und in verschiedenen Größen erhältlich, ebenso wie passende Schleifsteine und Schneidebretter.
  • Pfannen: sehr zufrieden bin ich mit der WMF Profi Resist Pfanne für alle möglichen Verwendungen. Bei Edelstahl-Kochgeschirr rate ich zu All-Clad, die Anschaffung ist ein Invest, das sich lohnt. Ich liebe meine kleine All-Clad Pfanne und richtig gepflegt sind sie sehr langlebig. Außerdem habe ich schon lange eine gusseiserne Grillpfanne mit abnehmbaren Griff für den Ofen.
  • Töpfe: Wie bei vielen anderen Dingen gilt auch bei Töpfen – einmal etwas Gutes kaufen, und lange was davon haben. Ich nutze Töpfe von WMF aus Edelstahl ohne Beschichtung, die nach oben gerade und nicht bauchig geschnitten sind. Zum Schmoren mit Deckel verwende ich sehr gerne den beschichteten Fissler luno Bratentopf.


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