Pasta, Reis & TeigRezepte

Tagliatelle mit Spinat & Pilzen – Pilzesammeln im Biomarkt

Nudeln mit Spinat und Pilzen ist ja an sich noch kein Gericht das gemeinhin wow-Effekte hervorruft – aber wenn die Zutaten gut sind ist auch das Ergebnis meist entsprechend. Ursprünglich hatte ich auch gar nicht vor, Spinat zu verwenden, dann wären es sogar “nur” Pilze geworden – dafür hätte es noch Wachtelbohnen dazu gegeben. Sehr schöne Kombination Nudeln mit Bohnen in der Sauce, die müssen nun bis zum nächsten Mal warten.

Tagliatelle mit Spinat & Pilzen
fertige Pasta

An dem leckeren Bio-Spinat konnte ich einfach nicht vorbei gehen, als ich im Bio-Markt um die Ecke auf der Pirsch nach frischen Pilzen war. Die Idee für das ursprünglich vor gehabte Rezept stammt übrigens von gourmetguerilla.de. Auch wenn ich das Rezept dann doch nicht ganz so nachgekocht habe wie zunächst vorgehabt – sieht ganz fantastisch aus.

Tagliatelle mit Spinat & Pilzen
Shitakepilze & Champignons

Ich liebe Pilze, in allen Variationen. Am liebsten bunt gemischt und eher grob als zu fein geschnitten – ich erkenne gerne was ich esse statt mikroskopisch kleine Schnippselchen in der Sauce zu haben, die nicht mehr identifizierbar sind. Kommt natürlich drauf an bei welchem Gericht, aber gerade bei dieser Kombi aus Shitake, Champignons und Austernpilzen darf man ruhig auch noch die Vielfalt erkennen finde ich.

Für 2 Personen: den Blattspinat (2 Büschel) habe ich nur grob zerpflückt und gut gewaschen, dann zu den bereits angeschwitzen Schalotten-Würfelchen (1 Schalotte, die dafür gerne umso feiner geschnitten) in die Pfanne. Dabei war auch noch 1 kleine Thai-Chili, wer nicht gerne scharf isst (gibt’s das?) lieber weglassen.. 2 oder 3 Hand voll Pilze dazu, mit 1 Glas Weißwein und Sahne nach Wunsch ablöschen und reduzieren lassen. Am Schluss klein geschnittene Kräuter in die Sauce geben, in diesem Fall Basilikum und Thymian, und die abgegossenen Nudeln (je nach Hunger) in der Pfanne noch ein oder zwei Minuten in der Sauce schwenken.

Tagliatelle mit Spinat & Pilzen
Austernpilze

Was immer gerne unterschätzt wird, wie viel die Qualität einer guten Pasta ausmacht und dazu beiträgt dass das schnödeste Nudelgericht auf einmal super lecker wird. Die Tagliatelle hier waren zwar nicht frisch und selbst gemacht (das wäre natürlich die super-optimale Variante), dafür aber so gut wie selbst gemacht. Pasta Campofilonese hieß die mittlerweile leider verspeiste Edelpasta in der chicen Packung mit Goldschriftzug. Nicht ganz billig, lohnt sich aber schon mal für was besonderes – auch für Pasta mit frischem Trüffel zum Beispiel.

Zum Schluss – ebenfalls nicht zu unterschätzen – eine Hand voll frisch geriebenem Parmesan oder Grano Padano (der Grano Padano aus dem Biomarkt nebenan war ganz wunderbar übrigens, um Längen besser als Discounter Padano).

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