Manche Dinge brauchen keiner vielen Worten und Ausschmückungen. Und manchmal gibt es einfach keine großen Geschichten. Außer liebe Freunde zum Sonntagsfrühstück an einem kalten Novembertag und das Bedürfnis nach etwas, was die Seele wärmt. Das ist schon die ganze Philosophie hinter diesem wunderbaren Orangen-Joghurt-Kuchen, der saftig, sonnig und orangig daher kommt – ob zum Frühstück, fürs Büro (auch dort hat man sich gefreut..).. oder welche Geschichte auch immer der geneigte Leser mit dem Kuchen schreiben will.

Halbes Rezept, für eine kleine Kuchenform:

Ich habe 2 große Orangen verwendet, eine für Saft & Zesten und eine weitere für die Filets. Eine Orange filetieren (dabei den Saft auffangen und danach ausdrücken) und mit den restlichen Orangenzesten und 1 EL Zucker vermengen.
Den Saft der zweiten Orange, 1 EL Zesten, 1/2 Tasse griechischen Joghurt, 1/4 Tasse neutrales Pflanzenöl, 1 Ei, 1/4 sehr fein geriebene Tonkabohne gut vermischen.
In einer weiteren Schüssel 1 Tasse Mehl mit ca. etwas mehr als 1/2 Tasse Zucker, 1/2 TL Backpulver und 1/8 TL Backnatron und 1 Prise Salz bereit stellen.
Die Joghurt-Masse mit der Mehlmischung zusammenrühren, in eine vorbereitete Springform und bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Martha Stewart Orangen-Joghurt-Kuchen mit Orangenfilets

Das Rezept habe ich, wie schon den Karotten-Kuchen mit Frischkäse-Frosting, in meinem neusten Backbuch Martha Stewart’s Cakes: Our First-Ever Book of Bundts, Loaves, Layers, Coffee Cakes, and more gefunden und selbst noch ein bisschen abgewandelt.

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