Kaum noch zu leugnen, es wird Herbst. Eigentlich trauere ich um den Sommer, aber ich mag Herbst. Mein klassischer Ende Mitte/Ende September-Konflikt: Flip-Flops und Wärme gegen buntes Herbstlaub und Kürbis. Aber man soll sich ja immer auf das konzentrieren, was man kriegen kann – Flip-Flops und Wärme sind das in München momentan leider nun nicht mehr. Also mehr Aufmerksamkeit den Kürbissen, Pilzen, und was der Herbst sonst noch so bringen mag. (Auch wenn ich zugeben muss – ein paar Sommer-Überbleibsel habe ich für später noch auf Lager). Gepaart mit ein paar griechischen Einschlägen wie Feta und Olivenpaste und einem Glas Sauvignon Blanc wird aus dem herbstlichen Ofengemüse sowieso ganz schnell ein mediterranes Abendessen.

Herbstgemüse Kürbis aus dem Ofen

Das Gemüse ist so einfach wie lecker – und dazu noch flexibel. Wer eines der Gemüse nicht „mag“ (warum auch immer, über Geschmack soll man ja nicht diskutieren), tauscht es einfach aus oder lässt es weg. Selbiges gilt natürlich für „hab ich nicht bekommen“. Der Bio-Markt meines Vertrauens ist gerade voll mit Herbstgemüse – irgendwas findet sich bestimmt.

In diesem Fall habe ich für 2 Personen:
1 kleinen Kürbis
in Spalten (Hokkaido, weil der so praktisch ist und nicht geschält werden muss, sonst natürlich gerne auch Muskat, Butternut usw.) und 1 Petersilienwurzel in Scheiben geschnitten. Eine Hand voll Kräuterseitlinge in große Stücke (bzw. die kleinen ganz gelassen), eine rote Zwiebel in Achtel zerteilt. 1 Mangold gewaschen und ebenfalls grob zerkleinert. 1 Bio-Zitrone auspressen, Saft und die geviertelte Zitrone ebenfalls zum Gemüse geben. Ca. 300g Feta-Käse würfeln und Eine Hand voll gehackte Petersilie, 1 Esslöffel schwarze Olivenpaste, Meersalz, frischen Pfeffer und einige Esslöffel Olivenöl über dem Gemüse verteilen, alles gut miteinander vermischen. Ca. 35-40 Minuten bei 200° im Ofen backen.

Buntes Herbstgemüse aus dem Ofen

Dazu passt wunderbar ein Löffel griechischer Joghurt mit ein paar Tropfen Zitronensaft, Salz, Pfeffer und etwas Kreuzkümmel. Außerdem ein Glas Sauvignon Blanc (hier Paul Cluver aus Südafrika) – perfektes Herbstabendessen mit Sommer-Wehmut.

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