Lemon Bars – zitronig, saftig, süß, sensationell lecker

Lemon Squares - Zitronig lecker

Mit meinen eher experimentellen Backkünsten bin ich ja immer völlig hin und weg, wenn irgendwas so wird wie im Rezept – und noch dazu richtig gut. Oder sogar besser als erwartet. Wie mit diesen Lemon Bars, für die man wirklich förmlich sterben möchte. Zitronig, saftig, ganz weich und ein bisschen “glitschig” und: süüüß. Einfach toll. Es ist kein besserer Kuchen gegen schlechtes Wetter, schlechte Laune und sonstigen Miss-Zustände gewachsen glaube ich – weiß ich seit heute.

Zitronenkuchen

Squares und Bars

Amerikanischer Zitronenkuchen

gute Laune Schnitten

In Boston habe ich mir neben noch ein paar anderen Sachen (..) auch ein Backbuch gekauft. Es sah mir relativ simpel aus und mit den klassischen Sachen: Brownies, Cupcakes usw. Das schöne ist, dass die Rezepte sich alle kombinieren lassen – es ist sozusagen eine Art Grund-Back-Buch. Finde ich super – ich halte mich ja immer so ungern ans Rezept wenn mir noch irgendwas anderes dazu einfällt. Außerdem schön an dem Buch: es enthält relativ wenige Fotos. Klingt komisch – ist aber in manchen Fällen gar nicht so blöd, weckt es so wenigstens keine falschen Erwartungen an das total überstylte Backwerk. Das Buch kommt mit Illustrationen aus, finde ich ganz charmant. Geschrieben hat es Kim Ima, sie hat einen Food Truck, den “Treats Truck” in New York City genauer gesagt. Food Trucks sind ja in den USA (bei uns leider noch nicht) total angesagt – auch in Boston hatte ich schnell den Chinese Food Truck und den Cookie Truck lokalisiert. Das ganze nennt sich dann The Treats Truck Baking Book: Cookies, Brownies & Goodies Galore!

Zitronenschnitten

zu Deutsch: Zitronenschnitten

Die Lemon Bars (im Buch sind das Lemon Squares. Ich habe sie, weil ich sie nicht in “Squares” geschnitten habe, einfach mal umgetauft), jedenfalls haben mich sofort angelacht. Und sie waren einfacher als gedacht:

Für den Boden 2 Tassen Mehl mit 1/2 Tasse Puderzucker und 1 Tasse kalter Butter vermengen (darf ruhig noch ein bisschen bröseln). Eine quadratische Brownie-Form mit Achtung: lieber Backpapier als Alufolie auslegen. Ich habe mich wie im Rezept mit der Alufolie rumgeärgert, beim nächsten Mal nehme ich Backpapier. Wer isst schon gern Metall mit? Den Teig in die Form drücken und bei ca. 160° goldgelb backen (ca. 20 Minuten).

Lemon Bars aus USA

in allen Formen lecker

Während des Backvorgangs die Zitronenmischung vorbereiten. Dafür 4 Eier, 2 Tassen Zucker, 1 TL Backpulver, 1/2 Tasse frischen Zitronensaft und 1 TL frische Zitronenschale verrühren.
Den fertig gebackenen Boden aus dem Ofen holen, die Zitronenmischung sofort drauf schütten und weitere ca. 25 Minuten backen. Wenn das Ganze zu schnell braun wird lieber ein bisschen runterschalten und backen, bis es nicht mehr “wabbelt” wenn man an der Form ruckelt.

Abkühlen lassen, mit Puderzucker und Zitronenzesten bestreuen, schneiden und über die Sonne auf dem Kuchenteller freuen.

Das Buch:

alle Bilder in der Lightbox:



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10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen Dank für dieses fantastische Rezept!
    Ich habe die Zitronen Brownies gestern Abend spontan gebacken und
    die sind wirklich der Hammer! Rezept kommt auf jeden Fall in mein
    Buch für Backhighlights!

  2. Hallo! Lange schon wartet das Rezept in meinen Bookmarks – gestern habe ich es nachgebacken. Der Kuchen ist in der Tat köstlich, nur: ich finde 1 Tasse Zucker (ich hatte Rohrohrzucker, deshalb wurde der Belag leicht bräunlich und schmeckte etwas karamellig) mehr als ausreichend. Ich würde beim nächsten Mal sogar noch weniger probieren!

  3. Huhu Annette, eben mal wieder auf deinem Blog gestöbert. Das sieht ja HIMMLISCH aus, dieses Rezept. Wäre nicht gerade ein schneller Zwetschgenblätterteig im Ofen… Gut, dann nächste Woche! Nur eine Frage noch: wie groß ist etwas die quadratische Brownie Form?
    Liebste Grüße von der Zitronensüchtigen Amelie

    • Hallo Laura,

      natürlich darfst du fragen! .. ich habe tatsächlich so einen Messbecher, wo dieses amerikanische Maß drauf ist – also Cups. Das dürfte aber wirklich stinknormalen Tassen entsprechen – aber eher “normalen” Tassen als “Haferln”. Ob die dann etwas größer oder kleiner sind ist am Ende egal – solange das Verhältnis erhalten bleibt.

      liebe Grüße
      *annette

  4. Hhm… Lemon Bars (oder eben squares), kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich glaube die Dinger beim letzten Ostküstenurlaub mal selbst verputzt zu haben (ist allerdings schon ein paar Jährchen her)…

    Zum Glück ist bald Weihnachten :) muss jetzt aber schnell wegklicken, ich kriege echt echt groosse Lust auf einen Bissen. Ist aber definitiv zu spät, um noch den Ofen anzuwerfen ;)

    • wie gesagt – ich war selber ziemlich angetan von denen muss ich sagen. lange dauert’s bestimmt nicht, bis es die wieder gibt .. für Lemon Bars ist es nie zu spät .. ;)

  5. *Glitischig* ist bei mir für Kuchen ein echtes Qualitätsmerkmal. Nix schlimmer, als wenn die Wüste im Mund bröselt nach dem ersten Bissen!

    …viele liebe Grüße

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