Apfelpizza – das süße Leben des Pizzateigs

Apfelkuchen-Pizza mit Hefeteig

Das ist die Geschichte vom Pizzateig der sein zweites Leben als Apfelkuchen genießen durfte – oder vom Apfelkuchen der improvisiert ist und ohne Rezept auskommt.

Apfelpizza-Kuchen mit Hefeteig

improvisiert aber lecker: Apfelpizza

Selber Pizza machen ist ja was tolles, besonders mit italienischem Pizzamehl im Teig, Büffelmozzarella und pürierten San Marzano Tomaten. Aber es bleibt (bei mir zumindest) geradezu immer Teig übrig. Und so krumme Mehl-, Wasser- und Hefemengen verarbeiten mag ja auch keiner. Wohin also mit dem übrigen Pizzateig (der ziemlich genau für eine Pizza reichen würde) – genau, ab in die neu erstandene Kuchenform damit. Ein normaler Hefeteig täte es natürlich sicherlich auch.

Letzten Sonntag habe ich also kurzerhand die viel zu vielen Äpfel im Haus mit dem Pizzateig in den Ofen geschickt (wohlgemerkt etwas skeptisch ob das was wird so ohne Rezept – beim Backen bin ich da immer etwas vorsichtig nachdem meine “ach das geht schon”-Back-Experimente schon ein paar Mal daneben gegangen sind). Pizzateig auf den Boden der Springform (vorher lege ich den immer mit Backpapier aus, erspart lästiges Einfetten und Hängenbleiben). Auf den Boden ein paar Löffel Saure Sahne und ein großzügig Vanillezucker gleichmäßig verteilen. Mit dünnen Apfelscheiben belegen, wieder mit Saurer Sahne und Zucker versorgen. Darüber dann eine Mischung aus 1:1:1 Butter, gemahlenen Mandeln und Mehl geben (die Konsistenz ist wie zu flüssige Streusel). Ca. 40 Minuten bei ca. 170° backen – fertig ist die Apfelpizza. Nach dem Auskühlen noch mit Zimt/Zucker oder nur Zimt bestreuen.

Ich könnte mir gut vorstellen dass auch eine Kugel Eis oder ein bisschen frisch geschlagene Sahne dazu eine ganz gute Idee wären.

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    Pizzateig (für 4 Pizzen,
    für den Kuchen 1/4 hiervon):

  • 500g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 300ml Wasser
  • ca. 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Meersalz

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    Sonst noch:

  • 3 Äpfel
  • 1 Becher Saure Sahne
  • Vanillezucker
  • Mehl, gemahlene Mandeln &
    Butter für die “Streusel”mischung
  • Zimt

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ha! Wie herrlich unkompliziert und frisch diese Rezeptidee doch ist! Da werde ich wohl sogar mit voller Absicht beim nächsten Mal Pizza backen noch etwas Teig übrig lassen ;)

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