herzhaft, Vorspeisen & Salate
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Kulinarisches Bangkok-Fernweh: grüner Papayasalat Som Tam

Thailändischer Papayasalat

Bevor ich in ein paar Stunden in den Indian Summer in Massachusetts entfliehe habe ich ja noch einen Post versprochen. Die Zeit vergeht gerade ohnehin viel zu schnell und mit zu wenig Bloggen. Die Wohnungssuche ist ja aber zum Glück abgeschlossen, die neue Küche in Aussicht und der Umzug wird auch noch rumgehen. Aber jetzt ist erstmal für eine Woche Urlaub – und davor darf mein schon am längsten wartender Entwurf endlich dran kommen. Auch wenn der thailändische Papayasalat so gar nicht passen mag zum Urlaub in Boston. Aber gut, man soll ja flexibel sein. Und ich LIEBE Papayasalat.

Som Tam Papayasalat

je mehr Chili desto besser

In Thailand findet man den Som Tam (grünen Papayasalat – also nicht die Papayas, die gemeinhin auf dem Ostteller landen) ja in allen Variationen, auch gerne mal mit Krebsen. Die dann mit Schale zuerst in den Mörser und dann in den Salat kommen. Ich frage mich ernsthaft, wie man das genau zu essen hat. Den allerbesten Papayasalat gegessen habe ich in Bangkok auf dem Night Market in der Sukhumvit Soi 38. Die ist entweder mit dem Skytrain oder mit dem Taxi super zu erreichen. Der Night Market ist nicht so groß, wie ich ihn mir vorgestellt hatte – was dem aber keinen Abbruch tut. Mir fällt auch gerade ein, dass ich davon ein paar schöne Bilder habe. Die werde ich demnächst mal raussuchen zur Weiterführung der kleinen Serie über die thailändischen Märkte..

Aber schnell zum Salat (noch 1,5 Stunden bis zur Flughafenabholung):
eigentlich ganz simpel.
man nehme:

  • grüne Papaya, ich nehme für 4 Personen zur Vorspeise ca. eine halbe große. (ja, die gibt es in guten Asialäden und sie sind bei uns leider schweine-teuer), schälen, Fäden und Kügelchen in der Mitte entfernen und in dünne Streifen raspeln
  • klassisch werden alle Zutaten in einem großen Mörser miteinander gestampft. Mein Mörser ist groß, aber nicht so groß. Ich zerkleinere deswegen darin zunächst die kleinen Zutaten und gebe nach und nach Papaya-Raspel hinzu oder knete das Ganze dann später in einer Schüssel noch ein bisschen durch.

grüner thailändischer Papayasalat

mit Chili, Limette & Fischsauce

  • kleine rote Chilischoten (je mehr desto besser, je nach Schmerzgrenze),
  • ca. 2 EL getrocknete, kleine Shrimps (die gibts im Asialaden meist in der Tiefkühltruhe – ich habe sie Ewigkeiten außerhalb gesucht.. )
  • Knoblauch (ich nehme nur 1 oder 2 Zehen)
  • ca. 2 EL Palmzucker
  • ca. 3 EL Erdnüsse
  • 1 Hand voll grüne Schlangenbohnen in Stücken
  • 1 Hand voll Cocktailtomaten in Hälften
  • außerdem: Limettensaft von ca. 2 Limetten und Fischsauce zum Abschmecken

Dazu passt ganz wunderbar eine Flasche Chang (in Thailand gibt es zum Durstlöschen ob der Chili-Schoten ja gleich die 0,6Liter Flaschen.. )

Wenn ich zurück bin geht es hoffentlich um Clam Chowder, Hummer und Cupcakes – ach ja, und Herbstlaub nicht zu vergessen, aber das kann man ja nicht essen..

*annette

alle Bilder in der Lightbox:

3 Kommentare

  1. Ich habe tatsächlich noch nie Papaya-Salat gegessen, noch gesehen, und wundere mich selbst darüber. Hört sich aber sehr interessant an, danke für die Anregung!

    • Ist wirklich super, zugegeben beim ersten Mal der Authentizität halber vielleicht beim Thailänder des Vertrauens probieren ;)
      *annette

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