Ein schneller Post für zwischendurch. Ein sehr kurzer Post, weil viel zu sagen gibt es ja eigentlich nicht zum Rote Beete Salat. Und er liegt schon viel zu lange als Entwurf hier rum. Viele große Posts warten nämlich drauf, dass ich mich um sie kümmere – so wie der Bericht zur IFA, zum Fissler Kochevent und zur WineVibes in Berlin. Mangels Zeit in letzter Zeit gibt es jetzt aber erstmal die Roten Beete, die haben’s auch verdient, sehr sogar.

Rote Beete mag man ja oder mag sie nicht. Wenn nicht man liebt sie oder man hasst sie. Ich liebe Rote Beete Salat – mit frisch geernteten Roten Beete aus dem Garten ist das natürlich Luxus. Zur Not nehme ich um ehrlich zu sein auch Vakuum Rote Beete, wenn es schnell gehen muss usw. Trotzdem: Garten Rote Beete schmecken besser und sind erste Wahl.

Rahner Salat

Zwiebel, Essig, Öl, Salz, Zucker

Je nach dem wie groß die Roten Beete sind (in Bayern heißt das übrigens “Rahner” und dementsprechend Rahner Salat) halbieren oder im Ganzen kochen, bis sie weich sind. Das kann schon ein Stünchen dauern, oder aber man nimmt den Schnellkochtopf zu Hilfe. Danach die Knollen pellen, und in mundgerechte Scheibchen schneiden. Dass das alles eine riesen Sauerei gibt ist klar – meist sieht die Küche danach ja ungefähr aus, als hätte man dort einen Splatterfilm gedreht – aber der (Salat-)Zweck heiligt ja so manches (Putz-)Mittel.

Die Rüben-Scheibchen gut mit Meersalz und Zucker würzen und ein bisschen Zeit zum Flüssigkeit ziehen geben. Weiterhin kommt in “meinen” Rote Beete Salat nur noch Weißwein-Essig, Rapsöl (übrigens eine der wenigen Gelegenheiten, zu der ich kein Olivenöl verwende) und klein gewürfelte Zwiebel. Besonders lecker, finde ich, schmeckt das ganze lauwarm. Durchrühren, über die schöne Farbe freuen, die weiße Tischdecke weit weg räumen und zum Grillen, zum Abendessen oder zum Horror-Film-Abend vernichten.