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Mercure Weinlese 2019: Deutscher Wein für jeden Gast in den Mercure Hotels

Mitverkostet, für die Weinkarte der Mercure Weinlese 2019

Ende April hatte ich das Vergnügen, an der neuen Weinkarte der Mercure Hotels mitzuwirken – oder mitzuverkosten viel mehr. Die Mercure Hotels luden hier in München ins Mercure City Center zur Endverkostung ihres Weinprogramms, der Weinlese. Bei dieser Verkostung geht es darum, die aktuelle Weinkarte der Hotels für die kommende Saison neu zu bestücken. Auch eine eigene Cuvée wird es in diesem Jahr wieder geben – die Cuvéetierung folgt im Mai.

Dieser Artikel enthält Werbung für die Mercure Weinlese*

Großes Hallo unter den Anwesenden, Stammgästen, Hoteliers und Journalisten – die Weinlese-Endverkostung ist jedes Jahr wieder ein ganz besonderer Tag im Kalender der Mercure Hotels, diesmal in München. Es soll verkostet werden, und zwar in einem ganz speziellen Auftrag: die Weine für die Mercure Weinkarte „Weinlese“ für alle Deutschen Häuser bekommt an diesem Abend ihren Inhalt. Ausschließlich deutsche Weine warten darauf bewertet zu werden, blind versteht sich.

Es ist nicht zu übersehen, dass Mercure ein Faible für guten Wein und eine Weinkarte hegt, von der sich ein breites Spekturm Gäste abgeholt fühlen soll. Die Weinkarte wurde in diesem Jahr bereits zum 33. Mal im Rahmen einer Blindverkostung von einer geladenen Jury bestimmt – da kann man schon von einer Tradition sprechen.

Deutscher Wein als Prämisse

Auch die Anzahl der verkosteten Weine kann sich sehen lassen: Beworben hatten in diesem Jahr sich anfangs 270 Winzer mit 667 Weinen; und zwar ausschließlich deutsche, denn Regionalität und Heimat in Sachen Wein gehört bei Mercure zum Markenkern. In allen Häusern der Hotelkette in Deutschland wird nur deutscher Wein ausgeschenkt. Die Weine werden dabei direkt von den Winzern bezogen, darunter finden sich etliche Newcomer, aber auch bekannte Namen wie Gutzler, Manz oder Knipser. Ein echtes Statement und eine Anerkennung für den deutschen Wein, die bemerkenswert ist – gerade in einem Unternehmen, das vom Geschäftsreisenden bis zum Touristen eine breite Masse an Gästen beherbergt.

Jury & Mundschenke

Auch die Zusammensetzung der 60-köpfigen Jury der Blindverkostung war jedes Jahr wieder etwas Besonderes: Sie besteht etwa zur Hälfte aus Fachleuten, den sogenannten Mundschenken, die Mercure zusammen mit dem Deutschen Weinstitut ausbildet. Je nach Grad der Aus- und Weiterbildung gibt es Gold-, Silber- und Bronzemundschenke. Auch das zeigt: Wein hat bei Mercure eine hohe Priorität und wird im Unternehmen gelebt – und ausgebildet.

Die zweite Hälfte der Jury bestand aus geladenen Gästen der Le Club AccorHotels. Eine schöne Idee, denn so trifft Sachverstand auf die Leidenschaft der (Stamm-)Gäste für Wein, und die repräsentative Mischung daraus stellt eine gleichermaßen hochwertige wie zugängliche Weinkarte zusammen. Unter der Ägide von Volkmar Pfaff, selbst Silbermundschenk und bei Accor Central Europe verantwortlich für Franchise, Partner Relations, F&B&E und Innovation wurden in München 81 Weine (davon 45 Weiß-, 30 Rot- und sechs Roséweine) verkostet. Durch die vielen Ausgangskandidaten und die entsprechende Vorauswahl ging die Endverkostung letztlich entsprechend knapp aus.

Die Ergebnisse der Endverkostung

Auf die neue Karte schafften es 28 Weine, die bis zur nächsten Saison in den Mercure-Hotels angeboten werden. Vom Pfälzer Chardonnay (Weingut Arnold) über einen Iphofener Silvaner (Hans Wirsching) bis zum Moselriesling (Weingut Karthäuserhof) bietet schon der weiße Bereich einiges an Auswahl – alles im Offenausschank. Im Rotweinbereich haben es unter anderem ein Pinot Noir von Lisa Bunn (Rheinhessen), Lemberger vom Weingut Dautel (Württemberg) und ein Merlot vom Weingut Lergenmüller (Pfalz) auf die Karte geschafft. Alles in allem eine Weinkarte, die es so in wenigen Häusern dieser Größe zu finden geben dürfte.

Die eigene Cuvée

Wichtig ist Volkmar Pfaff neben der Qualität der Weine auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Er ist bekennender Vertreter der „nicht abgehobenen, aber sehr qualitätsbewusste Philosophie“. Ausdrückliches Augenmerk auf die Qualität wird insofern auch auf bei der eigenen Cuvée, der „Serie M“ gelegt. Die eigene Cuvée, die Gold- und Silbermundschenke jedes Jahr in Zusammenarbeit mit einem anderen ausgewählten Weingut kreieren, entsteht in diesem Jahr mit dem Weingut Sonnenhof.

Der große Stellenwert, den Wein bei Mercure genießt und auch ausstrahlt, zeigt sich auch in der Anwesenheit der amtierenden deutschen Weinkönigin Carolin Klöckner, die extra für dieses Event nach München gereist war, um die Jury mit ihrem Fachwissen zu unterstützen – und auch ein Zeichen für den Deutschen Wein zu setzen.

Das Menü aus der Küche des Mercure München City unter der Leitung von Hoteldirektor Christian Köntopp hat den Verkostungsabend der Weinlese abgerundet. Die Gänge waren selbstverständlich von Weinlese-Weinen begleitet – und haben das Warten auf die Verkündung der Gewinnerweine sehr angenehm verkürzt. Es hat mich sehr gefreut, dabei sein und mitwirken zu dürfen!

*Werbe-Hinweis: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Weinlese-Programm der Mercure Hotels Deutschland. Die Hotels werden im Artikel explizit erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.

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