Fladenbrot ist bis auf zum Döner an der Ecke eine viel zu selten genutzte Zutat, auch von mir habe ich festgestellt. Der glückliche Umstand Gäste zu haben hat mich dazu gebracht ein neues Rezept auszuprobieren – dabei dann auch das Fladenbrot zu verwenden, und dabei auch noch zweckzuentfremden. (Im Übrigen war/ist das nur auf Umwegen zu bekommen, wenn man nicht ganz genau weiß wo man hin gehen soll bzw. da nicht gleich hingeht). Ehrlicherweise muss ich zugeben: diese Vorspeise hätte es nicht auf die Teller geschafft, wäre ich nicht überredet worden das ursprünglich geplante Schwertfischtartar mit Kokosmilch erst mal vom Menüplan zu streichen, das gilt es dann bei der nächsten Gelegenheit nachzuholen. (Wer bietet sich an zum Probe-Essen?)

Das Rezept also entstammt ursprünglich aus einem sehr schönen Kochbuch, Cocina Sabina von Sabine Hück. Ursprünglich sage ich weil ich die allermeisten Rezepte nie im Detail so mache wie sie abgedruckt sind. Entweder ist was nicht im Kühlschrank oder eine Zutat mag man mehr als die nächste, und und und.. aber bei diesen leckeren Lachs”häppchen” muss ich zugestehen – die sind sehr nah am Rezept gewesen, und schmeckten – trotzdem, deswegen oder was auch immer sei dahin gestellt.

Für das Sashimi ganz frischen Lachs, bitte vom Fischhändler des Vertrauens, nicht aus dem Supermarkt (für die Skeptiker: ja roh, so wie bei Sushi, nicht geräuchert oder sowas..). Der Rest ist einfach: Fladenbrot halbieren und im Ofen knusprig backen/grillen, mit Knoblauch und reifen Tomatenhälften einreiben. Dann belegen mit Rucola, Lachs Sashimi und mit der Sauce aus Schalotten, Chili & Co. beträufeln. Mit Olivenöl und schwarzem Sesam abrunden… Nach dem Servieren drüber gestreut haben wir noch grobe Meersalzflocken mit Chili – hat sehr gut gepasst.

Das war die Vorspeise, zugehöriger Hauptgang und Dessert haben es nicht mehr an diesem Abend in blog-präsentable Form geschafft.

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    Für die Sauce:

  • Schalotten
  • Kapern (gute, zb. von Mani Bläuel,
    sonst verderben die alles)
  • Chili (in diesem Fall Thai-Chili,
    dafür nur eine)
  • Knoblauch, Basilikum
  • Limettensaft, Olivenöl

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    • Das Buch, Cocina Sabina:

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