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Rasedar Baigan, Bhuna Gosht & Mangoeis – Auberginencurry, geschmortes Lamm & Indien in der Küche

Indisches Essen ist eine große Leidenschaft von mir – und zeitgleich ein Buch mit sieben Siegeln. Kaum eine andere Koch-Kultur ist mir so rätselhaft und herausfordernd, ist man doch immer auf der Suche nach dem “authentischen” Geschmack, wenn es den den überhaupt zu beurteilen gibt – wenn man so wie ich leider noch nicht in Indien war. Aber immerhin gibt es ja etwas, das man für den authentischen, besten Geschmack hält.

Gewürze indische Küche anbraten
Gewürze anbraten für’s Curry

Alle meine bisherigen Kochambitionen in die Richtung sind nicht kläglich gescheitert aber sagen wir wenig zufriedenstellend verlaufen. Leider – aber das kann ja durchaus animieren. Seit meinem Umzug habe ich einen indischen Supermarkt bei mir um die Ecke und sitze somit an der Quelle und werde zudem immer wieder im Vorbeigehen erinnert, dass da ja noch etwas auszuprobieren ist. Vor ein paar Wochen habe ein neues Indisches Kochbuch erstanden (vermutlich ohnehin mittlerweile der Klassiker unter den Indischen Kochbüchern) und ich bin sehr zufrieden. Indien – Das Kochbuch: Das einzige Buch über die indische Küche, das Sie unbedingt besitzen sollten heißt das gute Stück und hält nach dem ersten Eindruck was es verspricht – es ist mindestens vom Umfang her eine Bibel der Indischen Kochkunst und auch mit den beiden erprobten Rezepten war ich mehr als zufrieden. Da gibt es noch weitere Rezepte für gefühlte 100 Foodblogger-Leben drin – Indische Küche kommt womöglich also demnächst öfter auf den Teller, und auf den Blog.

Bhuna Gosht – geschmortes Lamm aus Avadh

Bhuna Gosht geschmortes Lamm
Bhuna Gosht geschmortes Lamm

2 TL gemahlene Koriandersamen, 1 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen, 1 TL Cucuma und 2 TL Cayennepfeffer mit 2 EL Wasser mischen und beiseite stellen. 2 Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. 125ml Pflanzenöl in einem schweren Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und 2 schwarze Kardamomkapseln, 1 Lorbeerblatt, 4 Nelken, 1 kurzes Stück Zimtstange und 1 TL schwarze Pfefferkörner anbraten. Nach ca. 1 Minute die Zwiebelringe zugeben und goldbraun braten. 1 EL geriebenen Ingwer, 1 EL geriebenen Knoblauch und die angerührten Gewürze dazu geben und kurz mit braten. Außerdem nach Geschmack salzen.
Ca. 700g (oder entsprechend mehr) in Stücke geschnittenes Lammfleisch, z.B. Hüfte, mit Zwiebeln und Gewürzen anbraten. Nach etwa 15 Minuten 1/4 Liter heißes Wasser zugeben und köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist. Ich habe wegen wenig Zeit ein bisschen mit dem Schnellkochtopf nachgeholfen, ohne hätte es ca. 45 gebraucht. Ich musste entsprechend ohne Deckel die Sauce am Schluss noch etwas einkochen lassen. Auch Gewürze / Ingwer / Knoblauch habe ich ganz leicht angepasst.

Rasedar Baigan – Auberginencurry in Kokossauce aus den Küstenregionen

250g kleine Auberginen (ich habe sie ganz gelassen und mit Stiel, statt sie in Scheiben zu schneiden) rautenförmig und tief einritzen. 1 Prise Asantpulver mit 1 EL Wasser verrühren. Etwa 5 EL Pflanzenöl in einem schweren Topf heiß werden lassen, Auberginen dazu geben, mit Salz, 1/2 TL Cucuma und 1 TL Cayennepfeffer bestreuen und den angerührten Asant zugeben. Ich habe außerdem noch eine grüne Chili klein geschnitten und ebenfalls mitgebraten. Ein paar Minuten anbraten, dann die Hitze runterstellen und ca. 10 Minuten köcheln. Topf von der Hitze nehmen und mit 250ml Kokosmilch aufgießen, nochmal zurück stellen und ein paar Minuten einkochen lassen, eventuell nochmal abschmecken.

Auberginencurry in Kokossauce indisch
Auberginencurry in Kokossauce indisch

Nicht aus dem Indien-Kochbuch, sondern frei nach Gefühl (bei zwei Rezepten relativ strikt an die Anleitung halten war ja schon eine relative Überwindung) gab es zum Nachtisch noch ein Mango-Eis aus meiner Eismaschine (ich bin auch nach der mittlerweile vierten Anwendung immer noch verzückt über die Kompressor-Maschine).

Mangoeis mit Thaimango
Mangoeis mit Thaimango

Die Unold Cortina kann ich tatsächlich sehr empfehlen. Bei meinem Indischen Supermarkt gab es eine ganze Schachtel Pakistanische Thai-Mangos zum günstigen Preis, da konnte ich nicht vorbei laufen – diese kleinen gelben reifen Mangos schmecken einfach zu gut und erinnern so schön an Urlaub. Also eine Mango (beim nächsten Mal würde ich denke ich 1,5-2 nehmen, um das Eis noch “mangoiger” zu machen) schälen und zerkleinern, mit 1 Dose Kokosmilch und etwas Milch pürieren. Mit Puderzucker süßen, außerdem nach Geschmack gehackte Minzblätter dazu geben. In die Eismaschine zum frieren geben und mit einer aufgeschnittenen Thai-Mango anrichten.

Das Kochbuch

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