Auch wenn der Sommer vor dem Fenster gerade ein bisschen schwächelt: es gibt Sommersalat. Und eigentlich noch viel mehr als das. Ich oute mich hiermit offiziell als Hülsenfrüchte-Fan. Bohnen, Kichererbsen, auch Linsen oder alles gemischt (insbesondere verschiedene Bohnen wie Borlotti usw..) sind einfach toll. Und passen super in Salate. Und sowieso in die mediterrane Küche. Zum Beispiel nach Griechenland (genauso wie die restlichen Zutaten in diesem Bohnensalat). Sie sind unglaublich vielseitig finde ich und harmonieren auch ganz wunderbar mit (um den Bogen zu spannen) zum Beispiel Wassermelone und Feta – meiner neuen Lieblings-Sommer-Salat-Kombi.

Gesehen habe ich die Wassermelonen übrigens bei Claudia von dinner um 8. Die haben nicht mehr los gelassen. Mittlerweile habe auch ich einen Kugelausstecher (das hat einfach her müssen!). Bei diesem, meinem ersten Salat dieser Art in diesem Sommer (ja es folgten schon weitere) – gab es den noch nicht, daher habe ich keine Kugeln gestochen sondern einfach mit dem Löffel Stückchen aus der Melone gebrochen, geht natürlich auch.

Tomaten, Oliven, Feta und Wassermelone im Bohnensalat

auch wichtig: der Zitronensaft

Im Prinzip ist dieser Salat auch völlig anders zu machen. Nicht so griechisch wie bei mir mit Oliven, Feta, Tomaten, roten Zwiebeln und so. Beim letzten Mal habe ich ein bisschen anders kombiniert mit Kichererbsen und Bohnen gemischt, viel Gurke und Tomate, ohne Oliven. Was ich bei solchen eher “rustikalen” Salaten ganz gerne mache, ist die Zutaten in unterschiedliche Größen zu schneiden. Zwiebel in Würfel und Streifen, Cocktail- und Strauchtomaten in kleinere und größere Hälften bzw. Würfel, Melone in Kugeln usw. Sieht nett und handgemacht aus – muss aber selbstverständlich nicht wer lieber akkurat geschnitzt mag.
Für den Salat wie auf dem Bild jedenfalls haben es eine große Dose weiße Bohnen, Tomaten, Karotte, rote Zwiebel, grüne Oliven mit Zitronenfüllung (auch wenn die genau genommen aus Spanien sind, aber man ist ja flexibel), und Fetakäse in die nähere Auswahl geschafft. Angemacht habe ich das ganze mit Zitronensaft- und Schale, Olivenöl, weißem Balsamico, vielen gehackten Kräutern (auch das ist variabel! in diesem Fall Basilikum und Salbei) und — ein bisschen Ahornsirup. Der Zeit wegen greife ich meist auf Dosen-Hülsenfrüchte zurück, auch hier kann man gute erwischen, wenn natürlich auch nicht so optimal wie trockene, selber eingelegt und gekochte.

Schön sind übrigens besonders die Reaktionen auf die süßlich-erfrischende Wassermelone im Salat wenn die Gäste denken, es wären Tomaten: “hmm… da ist Wassermelone drin oder?!” – Pause – “das ist ja cool!” .. Sommer schmeckt eben!

Die Bilder in der Lightbox