Dass Fenchel öfters mal auf meiner Zutatenliste steht, dürfte vielleicht schon aufgefallen sein. Radicchio ist so ein Salat, an dem ich in letzter Zeit zunehmend gefallen finde, vor allem in warmem Zustand und in Kombination mit ein bisschen Süße und Säure – wie die der Blutorangen zum Beispiel, die jetzt gerade noch so Jahreszeit haben. Mit dem Rezept für diesen Fenchelsalat mit gebackenem Radicchio und Blutorangendressing gibt es hier außerdem noch die Geschichte von mir und den Kochmessern, seit wann ich damit hantiere und warum ich im Zweifel mit genau diesem einen Messer auskomme.

Dieser Artikel enthält Werbung für TYROLIT life*

Vor ein paar Wochen hat TYROLIT life, Hersteller von hochwertigen Messern und Messerschleifern aus Tirol, zum Frühstück hier in München in die Brasserie Colette geladen. Neben einem ausgiebigen Frühstück und regem Austausch von Bloggern, Food Fotograf Stefan Randlkofer und Steve Karlsch (Kulinarischer Direktor der Colette Brasserien) bot dieser Vormittag die schöne Gelegenheit, alle Messer der Serie im Anwendungsfall zu erproben. Der Hersteller hat sein langjähriges Know How aus der Schleifmittel-Industrie seit ein paar Jahren nun auch auf den Haushalts- bzw. Küchenbereich übertragen, mit sehr positiven Resultaten.

Wenn man wie ich in einer Küche und mit einem Vater aufwächst, der Koch ist, hat man das Glück von Beginn an mit angemessenem Werkzeug zu arbeiten – sprich mit vernünftigen Messern zu schneiden. Schon als Kind durfte ich mit gebotener Vorsicht aber Messern mit ausreichender Größe Gemüse schnipseln und Zwiebeln schneiden lernen. Oder wie hier auf dem Bild Desserts mit Streuseln verzieren (ob daher meine Verhaltenheit gegenüber der süßen Küche kommt?…)

Die Erfahrung, dich ich auch in Küchen von Freunden und Bekannten immer wieder mache: die Messer sind nicht nur stumpf (weil sie oftmals zum Beispiel in der Spülmaschine landen!) – sie sind auch noch zu klein. Man tut sich so viel leichter, wenn das Messer groß genug ist – und verletzt sich meiner Erfahrung nach auch weniger schnell, wenn man damit ein wenig umzugehen lernt.

Mein mit Abstand am häufigsten benutztes Messer zu Hause ebenso wie in der Küche meines Fotostudios ist das klassische “Kochmesser” mit einer Klingenlänge von ca. 23 cm. Ich nutze es so gerne weil es vielseitig und flexibel ist – ich muss das Messer eigentlich so gut wie nie wechseln. Wichtig für mich ist, dass es gut in der Hand liegt und hochwertig verarbeitet ist – zum Beispiel keine scharfen Kanten hinten an der Schneide hat, an denen man sich leicht verletzt oder schneidet. Da lohnt die Investition in ein gutes Produkt, zumal man so ein Messer dann wirklich über Jahre oder Jahrzehnte nutzen kann, wenn es immer wieder professionell nachgeschliffen wird.

Mein neues TYROLIT life Kochmesser ist seit dem Frühstücksevent als erstes Messer in meine neue Studio-Küche eingezogen und ich bin mit den ersten Anwendungen tatsächlich mehr als zufrieden. Daraus entstanden ist gleich die erste Rezept-Produktion in meinem neuen Studio: ein Salat aus sehr fein aufgeschnittenem Fenchel mit Blutorangenfilets, gebackenem Radicchio und Babyspinat.

Fenchelsalat mit gebackenem Radicchio, Blutorange und Spinat

Frisches Salat-Rezept für Fenchelsalat mit gebackenem Radicchio, Blutorange und Spinat - dazu ein Dressing mit Blutorangensaft und Joghurt.

Gericht Salad
Zubereitungszeit 30 Minuten
Portionen 2
Autor Annette von culinarypixel

Zutaten

  • 2 kleine Köpfe Radicchio
  • 1 EL Olivenöl
  • Zucker
  • Salz
  • 1 Stück Fenchelknolle
  • 2 Stück Blutorangen
  • 2 handvoll Babyspinat

Dressing

  • 2 EL Joghurt 3,5% Fett
  • 4 EL Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 1/4 TL Paprikapulver
  • 1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1/4 TL Koriandersamen gemahlen

Anleitungen

  1. Den Ofen auf 160° Ober- und Unterhitze vorheizen.

    Den Radicchio von den äußeren Blättern befreien und dritteln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (mit der Schnittseite nach oben). Mit Olivenöl beträufeln oder einpinseln. Leicht salzen und zuckern. Ca. 10-15 Minuten im Ofen garen.

  2. Den Fenchel waschen und den Strunk herausschneiden. Halbieren, auf die Schnittfläche legen und mit einem scharfen Messer sehr dünn längs aufschneiden. In einer Schüssel salzen und leicht zuckern und ca. 10 Minuten ziehen lassen. So wird das Gemüse weicher, bleibt aber bissfest.

  3. Die Blutorangen mit einem scharfen Messer zuerst oben und unten von der Schale befreien, auf ein Schneidebrett setzen und vorsichtig an der Schale entlang mit einem scharfen Messer entlang schneiden, sodass das Fruchtfleisch komplett frei liegt. Die Orangen jeweils in die Hand nehmen und mit einem scharfen Messer Filets herausschneiden. 

    Den Saft auffangen und den restlichen Saft aus der fertig filetierten Orange ausdrücken, er wird für das Dressing gebraucht.

  4. Für das Dressing Joghurt, Olivenöl und ca. 4 EL Blutorangensaft z.B. in einem Schraubglas durch schütteln gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel und Koriander abschmecken.

  5. Den Babyspinat waschen und gut abtropfen lassen.

    Den Fenchel ggf. abgießen, auf Tellern anrichten. Den geschmorten Radicchio, die Orangenfilets und Spinatblätter ebenfalls dazu geben, mit großzügig Dressing beträufeln.

*Werbe-Hinweis: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Tyrolit – Schleifmittelwerke Swarovski K.G. Das Unternehmen bzw. die Produkte werden im Artikel explizit erwähnt und verlinkt. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen.