Maharadscha, Torero – was soll der Quatsch mit Gorgonzola? Der ausladende Titel schmückt einfache Resteverwertung – hört sich aber besser an. Und genau so ist es bei der Aufwertung der Reste. Es lässt sich mit ein bisschen Kreativität und Mut zum Zusammenwerfen des Kühlschrank-Inhalts aus allem was machen. So auch Pizza aus indischem Nan-Brot mit Gorgonzola und Serrano-Schinken. In der Amtssprache Indiens hieße das so ungefähr: गौरगोनजोला और हैम के साथ पिज्जा

Tomaten, Zwieben, Gorgonzola auf der Nanbrot-Pizza

Mit Schmand, Tomaten, Zwiebeln und Gorgonzola belegen

Weniger ein glücklicher Zufall als größere Augen als Magen haben mir ein übrigens Nan-Brot aus der letzten Bestellung beim Lieblings-Bestell-Inder beschert. Der ist übrigens für all jene, die in München (und vergleichsweise nah an Neuhausen) wohnen, sehr zu empfehlen. Bollywood heißt er, ansässig in der Donnersbergerstraße – da kann man nicht nur bestellen, sondern auch hingehen. Nur vor der Schärfestufe “sehr scharf” sei gewarnt – und ich esse schon wirklich scharf. Das Nanbrot jedenfalls lässt sich hervorragend im Kühlschrank aufheben und im Ofen wieder warm-backen, mit den mitgelieferten Raita-Gurken verzehren oder aber: zur Pizza umfunktionieren.

Man nehme dafür (dass die Zusammenstellung eher zufällig war habe ich bereits enttarnt – also ja: auch alles andere ist hierauf ganz gut vorstellbar): Schmand, frisch gemahlenes Salz/Pfeffer als Grundlage, darauf Gorgonzola-Würfel, Tomaten, rote Zwiebel und Thymian. Drüber noch ein bisschen Chiliöl, ab in den Ofen bis die gewünschte Bräunungsstufe erreicht ist – danach mit Serrano-Schinken belegen, nochmal ein bisschen Chiliöl drüber träufeln – é voilà (in Hindi hieße das: यहां) !

beide Bilder in der Lightbox: